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Wer erfand das Schachspiel

Wer erfand das Schachspiel

Lange Zeit war unklar, woher das Schachspiel ursprünglich stammt, doch Archäologen fanden heraus, dass das Spiel ursprünglich aus Indien kommt, genauer gesagt aus Nordindien. Dort wurde es im 7. Jahrhundert aus einem Spiel für vier Personen, dem sogenannten Chaturanga heraus entwickelt. Von Nordindien aus kam das Schachspiel über Persien und durch die islamische Expansion wurde es ihm Gepäck von arabischen Gelehrten weiter getragen und verbreitet und kam schlussendlich nach Europa, wo es bereits im 13. Jahrhundert bekannt und beliebt war. Besonders unter Rittern galt das Beherrschen des Schachspiels als Tugend. Seine endgültige Form und Regeln, wie sie heute existieren, bekam das Spiel im 15. Jahrhundert vermutlich in Spanien.

 

Mythen und Legenden

Da die genaue Entstehung des Spiels unbekannt ist, gibt es einige Geschichten und Erzählungen rund um das Königsspiel. Die bekannteste Legende ist die Weizenkorn-Legende. Hierbei wird erzählt, dass ein Gelehrter lange Zeit das tyrannische Treiben seines Herrschers mit ansah, bis er schließlich das Schachspiel erfand, um die Wichtigkeit der Untertanen gegenüber dem König darzustellen. Der Herrscher war dankbar und gewährte dem Weisen einen Wunsch. Der Weise wünschte sich Korn, und zwar wollte er auf die Felder des Schachbrettes jeweils 1 Korn auf das erste Feld, 2 Körner auf das zweite Feld und auf das dritte Feld 4 Körner, sprich immer die doppelte Anzahl an Körnern wie zuvor. Die Anzahl auf dem letzten Feld überstieg, die Korn Vorräte des Landes bei weiten und der Herrscher musste stattdessen Versprechen seine Untertanen besser zu behandeln.

 

Weitere Infos finden Sie in unseren Rubriken Schachspiel, Schachbrett, Schachfiguren, Schachuhrund Schachcomputer.